Ich bin gebeten worden, etwas über Jeremia 17,5.7-8 zu sagen. Es ist ein Aufruf zur Weisheit. Unsere Entscheidungen haben Auswirkungen. Wir sind herausgefordert, vom Ende her zu denken und trotz aller Widerstände bei der Quelle zu bleiben. Der Text gehört zu den Weisheitssprüchen. Wähle das Leben weiterlesen
Weltgebetstag
Jedes Jahr am ersten Freitag im März laden die Frauen alle zum Feiern eines gemeinsamen Gebetstages ein.
Am Freitag, 7. März 2025 feiert die Weltgebetstagsbewegung rund um die Erde dieses Jahr mit Texten von den Cookinseln und dem Titel: «Wunderbar geschaffen»
Der gewählte Psalm 139 deutet in Vers 14 darauf hin: «Du hast mich wunderbar geschaffen».
Die Cookinseln befinden sich, von der Schweiz aus gesehen, auf der anderen Seite der Welt, wo der Tag 11 Stunden später beginnt als bei uns, genauer: im sogenannten Polynesischen Dreieck im südpazifischen Ozean. Die 15 Inseln mit einer Gesamtfläche von 240 km² verteilen sich über eine Meeresfläche von über 2 Millionen km².
Warum Christen, Juden und Muslime fasten
Mit dem Aschermittwoch (2025 Mittwoch 5. März) beginnt für die Christen das Fasten. Der Hauptfastentag der Juden ist der Versöhnungstag Jom Kippur und Muslime verzichten im Ramadan von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Nahrung.
Christen: Mit dem Aschermittwoch beginnen die Christen der Westkirche die 40-tägige Fastenzeit. Sie ist die Vorbereitung auf Warum Christen, Juden und Muslime fasten weiterlesen
Der Ramadan – der Monat des Korans
Der Ramadan 2025 (1446) begann am Abend des Freitag, 28. Februar 2025 – Sonntag, 30. März 2025, nachdem der neue Mond am Abend (28.2.2025) in Tumayr und Sudayr (KSA) gesichtet werden konnte. Das erste Tarâwîh (Gebetsritual) war Freitag Abend nach dem ‚Ishâ‘-Gebet (Nachtgebet).
Ramadan beginnt mit der Sichtung des Mondes und kann sich daher verschieben.
Muslime laden sich zum täglichen Fastenbrechen bei Sonnenuntergang im Familien- und Freundeskreis gegenseitig ein. Am Ende des Ramadans steht der große Tag, der als „Zuckerfest“ bekannt und unter anderem mit sehr vielen gegenseitigen Besuchen verbunden ist.
Christen beten für Muslime während dem Ramadan
Eine Aktion ermuntert Christen dazu, den Fastenmonat Ramadan vom 28. Februar 2025 – 29. März 2025 als Herausforderung zum Gebet für Muslime zu nehmen.
Seit 1993 rufen die Initiatoren von „30 Tage Gebet“ während des Fastenmonats Ramadan zur Fürbitte für Muslime in der ganzen Welt auf. Zu den Zielen gehören, Christen zu Kontakten mit Muslimen zu ermutigen und dafür mehr Hintergrundwissen bereitzustellen.
Ein Gebetsheft mit Hinweisen für Christen beten für Muslime während dem Ramadan weiterlesen
Das Entscheidende
Nachdem Jesus das Reich Gottes skizzierte, spricht er in Matthäus 7 davon, wie man mit dieser Botschaft umgehen kann.
Im letzten Beitrag sahen wir, dass jede Person, die Gott sucht, ihn findet und den Heiligen Geist empfängt. Dieser wird die Person leiten und verändern. Wir sollen auch nicht zulassen, dass das, was uns heilig ist, von anderen zerrissen und zertreten wird.
Nun geht es darum, wie die Botschaft vom Reich Gottes aufgenommen wird und worauf es wirklich ankommt. Das Entscheidende weiterlesen
Kongo: 70 Christen enthauptet
Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) sind am vergangenen Wochenende die Leichen von 70 Christen in einer Kirche aufgefunden worden. Sie wurden mutmaßlich von Kämpfern der islamistischen Miliz ADF enthauptet, die sie zuvor aus ihrem Heimatdorf Mayba entführt und in das mittlerweile verlassene Dorf Kasanga verschleppt hatten. Kongo: 70 Christen enthauptet weiterlesen
Wer sucht, der findet
Jesus sagt: „Wer sucht, der findet“. Er will seine Kraft nicht für die einsetzen, die alles zerreißen und zertreten. Wer sich aus freien Stücken Jesus zuwendet und bei ihm bleibt, entdeckt viele Perlen.
Jesus beendet die Bergpredigt in Matthäus 7. Die letzten Worte haben es in sich. Nachdem Jesus unser Miteinander angesprochen hat, spricht er nun davon, wie wir mit der Botschaft vom Reich Gottes umgehen sollen. Wer sucht, der findet weiterlesen
Katholische Laien stehen für den Glauben ein
Es gibt einen neuen Trend, dass katholische Laien für den Glauben einstehen. Für sie ist der Glaube Kraft und Inspiration für ein gelingendes Leben.
Valentinstag – Herkunft und Traditionen
Die Tradition des Valentinstags am 14. Februar wird heute zumeist auf die Überlieferung von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Er war im dritten Jahrhundert der Bischof der italienischen Stadt Terni. Einer Überlieferung zufolge traute er heimlich mehrere Brautpaare, darunter Soldaten. Nach dem damaligem kaiserlichem Befehl von Claudius II. waren Valentinstag – Herkunft und Traditionen weiterlesen
Die islamische Nacht der Vergebung
2025: Donnerstag 13. Februar auf Freitag 14. Februar (Nacht zum 15. Schabân)
Muslime begehen die „Nacht der Vergebung“. In ihr sind die „Tore der Barmherzigkeit“ gemäß dem Islam weit geöffnet.
Zwei Wochen vor Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan, also in der fünfzehnten Nacht des muslimischen Monats Schabân, liegt die „Nacht der Vergebung“ – „Berât-Nacht“, „Layl al-Bara’a“ oder auch „Berât Gecesi“ genannt. „Berât“ bzw. „Bara’a“ bedeutet wörtlich soviel wie „entfernt sein“, „freisprechen“, „rein“ und „unschuldig sein“.
Die Gläubigen hoffen in dieser Nacht, die Gnade Allahs zu erlangen. Daher bitten sie in dieser Nacht Allah Die islamische Nacht der Vergebung weiterlesen
Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume
Donnerstag, 13.2.25
Wenn man die Beziehung zwischen Mensch und Baum in der Torah näher betrachtet, erkennt man eine faszinierende Ambivalenz. Dies äussert sich auch in den Worten Gottes an den Menschen, gleich nach dessen Erschaffung, die Früchte der Bäume zu geniessen. Im weiteren Verlauf dreht sich die Abhandlung um den «Baum des Lebens» und den «Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen».
Rabbiner Jakov Duschinsky, langjähriger Oberrabbiner Südafrikas, entnimmt dem Vergleich zwischen Baum und Mensch eine geistige Erkenntnis: «Der Unterschied zwischen einem lebenden und einem vertrockneten Baum liegt darin, dass solange die Wurzeln des Baumes mit dessen Blättern durch die Feuchtigkeitsströmung im Baum verbunden sind, der Baum wächst und blüht. Sobald jedoch der Wasserzufuhr ein Ende gesetzt wird, trocknet der Baum aus und verwelkt. Genau so ist es beim Menschen: Solange er seine Beziehung mit Gott aufrechterhält, ist er wie ein lebender Baum – «denn der Mensch ist der Baum des Feldes». Wenn sich aber der Mensch nicht um eine Verbindung mit der Quelle des ewigen Lichts bemüht, bleibt er trocken und ohne Lebenswasser in seiner Seele» (Beikvey Paraschijot, S. 322).
Nach der wundersamen Rückkehr der Juden in ihre Heimat wird im modernen Staat Israel auch der Neujahrstag der Bäume auf eine – neben dem Obstessen – besondere Art gefeiert: mit dem Pflanzen von Bäumen. Familien und Tu BiSchwat – Das Neujahrsfest der Bäume weiterlesen
Das erste Konzil in Jerusalem
Auf das Herz kommt es an.
Leute aus Jerusalem lehren in Antiochia, dass alle, die an Jesus glauben, zum Judentum übertreten müssen, um gerettet zu werden.
Paulus sieht das anders. Die Frage wird in Jerusalem geklärt (Apostelgeschichte 15,1-21).
Petrus vertritt die Position, dass es allein auf den Glauben und nicht auf äußere Rituale ankommt (Vers 9). Der Empfang des Heiligen Geistes bei Kornelius in Cäsarea habe dies bestätigt (Apostelgeschichte 10). Es ist die erfahrene Gnade durch Jesus, die Juden und Nichtjuden errettet (Vers 11).
Jakobus bringt einen Kompromiss ins Spiel.
In allen Auseinandersetzungen sucht man nicht nach theologischen Meinungen, sondern nach Gottes Urteil (Apostelgeschichte 15,7).
Die erfahrene Gnade durch Jesus den verheißenen Messias soll in einem veränderten Lebensstil sichtbar werden, im Umgang mit anderen Göttern, im ethischen Verhalten gegenüber Mensch und Tier.
Vom Umgang mit anderen Menschen
In Matthäus fünf und sechs in der Bergpredigt geht es vor allem um uns selbst und unsere Beziehung zum Vater im Himmel. Im siebten Kapitel geht es um unser Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen.
Jesus sagt in Matthäus 7,1-5: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! 2 Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.“
Jesus vertieft diesen Grundsatz mit einer Illustration: Vom Umgang mit anderen Menschen weiterlesen
Darstellung des Herren – Mariä Lichtmess
Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest der Darstellung des Herrn, volkstümlich auch unter dem Namen Mariä Lichtmess.
Die Propheten Simeon und Hanna erkennen Jesus als den verheißenen Messias, als er von seinen Eltern in den Tempel gebracht worden war. Sie preisen ihn als Retter und als das „Licht der Welt“.
Traditionell werden Darstellung des Herren – Mariä Lichtmess weiterlesen